Die Volt-Fraktion Altona begrüßt ausdrücklich das Ergebnis des Hamburger Klimaentscheids und betont die Notwendigkeit, die festgelegten Ziele aus dem 3. Hamburgischen Klimaschutzgesetz (HmbKliSchG) konsequent auf Bezirksebene umzusetzen. Mit dem Antrag “Hamburger Klimaentscheid – Verantwortung für Altonas Zukunft wahrnehmen” (Drs. 22-1779) wird die Bezirksversammlung Altona aufgefordert, eine langfristige, sozial gerechte Transformationsstrategie für den Bezirk zu entwickeln.
„Wir nehmen den Zukunftsentscheid ernst: Altona muss das ambitionierte Ziel der Klimaneutralität bis 2040 mit eigenen Kräften unterstützen“, sagt Patrick Fischer, Co-Fraktionsvorsitzender von Volt Altona. „Der Antrag ist eine Einladung an alle Fraktionen, mit uns in den entsprechenden Fachausschüssen an wirksamen Hebeln in Richtung Klimaneutralität zusammenzuarbeiten. Dauerhafte Flächenumwidmungen zugunsten des Umweltverbunds, Tempolimits, eine stadtnahe ‚Stadt der kurzen Wege‘ und ein konsequenter Ladeinfrastrukturausbau sind Schlüsselelemente, um Emissionen zuverlässig zu senken.“
Zentrale Hebel zur Transformation werden bezirklich mitverantwortet. Die Einsparungspotenziale reichten von B-Plan-Anpassungen, über Nachverdichtungs- und Entsiegelungsprogramme, Gebäudesanierung, Flächenumwidmung bis hin zum Bürger*innen-Empowerment oder der Governance des CO2 Monitorings.
Das vorliegende Integrierte Klimaschutzkonzept (IKK) Altonas setzt einen ersten Rahmen, doch es sind ambitioniertere, konkrete Maßnahmen für eine klimasoziale Transformation nötig. Barrierefreiheit, soziale Gerechtigkeit und gerechte Kostenverteilung als zentrale Leitplanken können nur eingehalten werden, wenn entsprechende Schritte rechtzeitig geplant würden. Menschen mit geringem Einkommen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Migrationsgeschichte dürfen bei der Transformation nicht ausgeschlossen werden.
„Eine gerechte Klimapolitik bedeutet Teilhabe, Barrierefreiheit und faire Lastenverteilung – frühzeitig und systematisch berücksichtigt“, so Patrick Fischer weiter. “Erste Schritte für Klimaschutzmaßnahmen dürfen nicht verschlafen, sondern müssen jetzt eingeleitet werden. Die Maßnahmen müssen langfristig tragfähig sein und auf bezirklicher Ebene konkret ausgestaltet werden, damit Altona klima-ambitioniert und sozial gerecht vorangeht.“
Der Antrag wird am 29.01.2026 in die Debatte der Bezirksversammlung Altona eingebracht und wird von der Fraktion Grüne unterstützt.
Für Rückfragen:
Patrick Fischer
patrick.fischer@volteuropa.org
