Tempo 30 für Hamburg-Nord: sichere Schulwege, leise Quartiere, weniger Emissionen

Hamburg-Nord, 27. April — Die Volt-Fraktion Hamburg-Nord will Tempo 30 auf Bezirksstraßen systematisch voranbringen. Überall dort, wo es rechtlich möglich und fachlich geboten ist. Das Ziel: Schulwege sicherer machen, Wohnquartiere entlasten und den Klimaschutz konkret auf die Straße bringen. 

Tempo 30 sorgt für mehr Sicherheit, weniger Lärm und bessere Luft. Das ist gerade dort wichtig, wo sich das Leben im Quartier abspielt. Wo Menschen wohnen und Kinder unterwegs sind.

„Klimaschutz passiert auf unseren Straßen – jeden Tag. Wir rufen alle politischen Kräfte auf: Unterstützen Sie diesen Antrag und bekennen Sie sich zur Verantwortung für einen lebenswerten, sicheren und klimafreundlichen Bezirk Hamburg-Nord.“
— Dr. Jörg Bormann, Verkehrspolitischer Sprecher der Volt-Fraktion

Mit einem Antrag in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord fordert Volt eine konsequente, bezirksweite Prüfung und Planung von Tempo-30-Anordnungen auf Bezirksstraßen. Klare Prioritäten sollen dabei auf folgenden Orten liegen:

  • an Schulwegen
  • vor sensiblen Einrichtungen (wie Altersheimen oder Kitas)
  • an Stellen mit Unfallshäufungen
  • in Bereichen mit hoher Lärm- und Abgasbelastung 

Den vollständigen Antrag können Sie hier nachlesen.

Neue Rechtslage gibt Spielraum

Der rechtliche Rahmen hat sich zuletzt deutlich erweitert: Tempo 30 kann heute nicht nur aus Gründen der Gefahrenabwehr angeordnet werden, sondern auch für Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie zur Unterstützung der Stadtentwicklung. Hamburg verfolgt mit der Mobilitätsstrategie das Ziel, den Umweltverbund deutlich zu stärken. Trotzdem werden diese Möglichkeiten bislang nur unzureichend genutzt. Und das, obwohl die Einführung von Tempo 30 zudem auch noch sehr preiswert wäre.

„Es sollte nicht sein, dass Eltern morgens Angst haben müssen, wenn ihre Kinder zur Schule gehen. Mit Tempo 30 kommt nachweislich mehr Sicherheit und mehr Lebensqualität in unseren Bezirk – mit minimalem finanziellen Aufwand.“
— Antje Nettelbeck, Co-Fraktionsvorsitzende

Volt setzt auf eine positive Neuordnung des öffentlichen Raums: Tempo 30 ist nicht „gegen das Auto“ – sondern für sichere Wege, ruhigere Quartiere und einen Verkehr, der für alle funktioniert. Im dichten Stadtverkehr hat Tempo 30 nachweislich kaum Auswirkungen auf die Fahrzeit. Der Verkehr fließt eher gleichmäßig und berechenbarer. Volt fordert: Die Verwaltung muss die neuen rechtlichen Spielräume endlich nutzen, um Tempo 30 flächendeckend umzusetzen. Hamburg-Nord braucht eine mutige Verkehrspolitik, deren Qualität sich nicht daran bemisst, wie schnell man mit dem Auto überall hinkommen kann, sondern daran, wie sehr sie geeignet ist, einen ruhigen Verkehrsfluss und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu garantieren.

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