Barrierefreie Shuttlebusse zu den Arenen sicherstellen

Altona, 22.04.2026 – Die Fraktionen von Volt, DIE LINKE und GRÜNE in der Bezirksversammlung Altona setzen sich gemeinsam für eine bessere barrierefreie Mobilität bei Großveranstaltungen rund um das Volksparkstadion und die Barclays Arena ein. Mit einem Antrag im Mobilitätsausschuss fordern die Fraktionen kurzfristige Maßnahmen, damit mobilitätseingeschränkte Menschen die Shuttlebusse künftig verlässlich und ohne Benachteiligung nutzen können.

Konkret sollen an stark frequentierten Haltestellen – insbesondere an der Haltestelle Lederstraße – klar erkennbare Bodenmarkierungen, Freihalteflächen und Rollstuhlpiktogramme eingerichtet werden. Ergänzend sollen Leitsysteme, Beschilderungen und organisatorische Maßnahmen dafür sorgen, dass Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zügig und sicher einsteigen können.

Hintergrund sind wiederholte Beschwerden aus dem Inklusionsbeirat Altona. Dort wurde zuletzt berichtet, dass Rollstuhlfahrer*innen bei Großveranstaltungen mehrfach keine Shuttlebusse nutzen konnten, weil ihnen kein geeigneter Zugang zum Einstieg ermöglicht wurde.

Patrick Fischer, Co-Fraktionsvorsitzender der Volt-Fraktion Altona:

„Eine Stadt, die sich modern, offen und inklusiv nennt, darf nicht akzeptieren, dass Menschen im Rollstuhl bei Konzerten oder Fußballspielen mehrere Busse vorbeifahren sehen, ohne mitfahren zu können. Wer auf barrierefreie Mobilität angewiesen ist, darf nicht am Rand stehen, während andere längst auf dem Heimweg sind. Gerade bei Großveranstaltungen zeigt sich, ob Inklusion nur auf dem Papier steht oder tatsächlich gelebt wird. Wir reden hier nicht über Millioneninvestitionen, sondern über einfache, pragmatische Maßnahmen.“

Dana Vornhagen, Vorsitzende der Fraktion GRÜNE

„Ob motorisch eingeschränkt, ob durch einen Rollstuhl, eine Sehbehinderung oder auch mit einem Kinderwagen – es darf keine unüberwindbaren Hürden geben, um an kulturellen oder sozialen Events teilzunehmen. Im öffentlichen Nahverkehr, und gerade auch bei den Bussen an den Arenen, brauchen wir taktile Leitsysteme, barrierefreie Wege, große, markierte und ebene Warteflächen sowie gut lesbare, kontrastreiche Fahrpläne, noch besser mit akustischen Informationen. Wir wollen jetzt dafür sorgen, den Weg zur Haltestelle, im Wartebereich und beim Ein- und Aussteigen zügig barrierefrei zu machen. Für uns ist das ein gesellschaftspolitisches Ziel und übrigens auch ein Aspekt der Altonaer Deklaration: Diskriminierungen abbauen und für ein konstruktives Zusammenleben einstehen, das kennzeichnet unseren Bezirk.“

Die Fraktionen betonen, dass es sich um kurzfristig umsetzbare Maßnahmen mit großer Wirkung handelt. Neben der Haltestelle Lederstraße sollen auch weitere Haltestellen im Umfeld der Arenen auf ihre Eignung für vergleichbare Lösungen geprüft werden.

Zudem soll in Abstimmung mit dem HVV sichergestellt werden, dass Fahrpersonal für die besonderen Anforderungen bei Großveranstaltungen sensibilisiert wird und barrierefreie Einstiege konsequent ermöglicht werden.

Mit dem gemeinsamen Antrag setzen Volt, LINKE und GRÜNE ein klares Signal für eine inklusive Mobilitätspolitik in Altona.

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