Mehr Raum für Gemeinschaft: Harburg macht „Third Spaces“ sichtbar

Gute Nachrichten aus der Bezirksversammlung Harburg: Am vergangenen Dienstag wurde unser Antrag 22-1546 angenommen, die sogenannten „Third Spaces“ (Dritte Orte) in Harburg gezielt zu fördern und sichtbarer zu machen.

Was sind Third Spaces?

Neben dem Zuhause (First Place) und dem Arbeitsplatz oder der Schule (Second Place) sind „Third Spaces“ die Orte, an denen Gesellschaft stattfindet. Es sind konsumfreie Begegnungsorte wie:

  • Öffentliche Bibliotheken
  • Stadtteilzentren & Kulturhäuser
  • Offene Werkstätten & Parks
  • Jugendzentren & Nachbarschaftscafés
Warum ist das wichtig?

In einer wachsenden Stadt brauchen wir Orte, an denen man einfach „sein“ kann – ohne Eintrittsgelder oder Konsumzwang. Solche Räume stärke den sozialen Zusammenhalt und die demokratische Teilhabe vor Ort in den Quartieren. Sie ermöglichen Austausch und Lernen für alle, unabhängig vom Geldbeutel.

Was passiert jetzt?

Durch den angenommenen Antrag wird die Verwaltung nun aktiv:

  1. Die Übersicht kommt: Es wird geprüft, wie eine Broschüre oder eine digitale Karte alle konsumfreien Orte im Bezirk bündeln kann.
  2. Bestandsaufnahme: Die Verwaltung berichtet in den Regionalausschüssen über bestehende Angebote.
  3. Zukunftspläne: Wir diskutieren darüber, wie diese Orte strategisch in die Stadtentwicklung integriert und weiter gestärkt werden können.

Wir freuen uns darauf, Harburgs soziale Infrastruktur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterzuentwickeln!

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