Am vergangenen Dienstag (27.01.2026) haben Eltern und Kinder der inklusiven Kita Elfenwiese vor dem Harburger Rathaus demonstriert – und anschließend die Sitzung der Bezirksversammlung besucht. Mit Ihren Kindern, ihren Mitarbeitenden, ihrer Gewerkschaft und einer klaren Botschaft auf zahlreichen selbsgemalten Plakaten: Diese Kita ist etwas Besonderes und kein austauschbarer Ort, deren Kinder man einfach auf andere Einrichtungen „umverteilen“ kann.
Als Volt Bezirksfraktion Harburg haben wir dazu vor drei Wochen bereits eine Große Anfrage (22-1330) an die Fachbehörden gestellt. Denn bisher gibt es zwar viele Behauptungen in Ausschüssen und Presseartikeln – aber zu wenige überzeugende Antworten:
➡️ Welche Alternativen zur Schließung wurden wirklich geprüft?
➡️ Welche Sanierungsoptionen gibt es?
➡️ Wie wird die inklusive Betreuung im Hamburger Süden konkret gesichert?
Unsere Anfrage ist noch offen. Andere wurden bereits beantwortet – aber sie lassen zentrale Fragen bestehen. Genau deshalb bleiben wir dran. Hier geht es um so viel mehr als ein sanierungsbedürftiges Gebäude, hier geht es um wertvolle Kompetenz, um Kinder mit besonderem Förderbedarf, um stabile Beziehungen und um ein über Jahre gewachsenes beispielhaftes inklusives Konzept im Süden der Stadt.
Wir als Volt Fraktion haben im vergangenen Frühjahr im Bezirk bewusst die Einrichtung eines Inklusionsbeirats und die Ausrichtung einer Inklusionskonferenz initiiert, weil Inklusion kein nice-to-have ist, sondern geltendes Recht und Teilhabe. Wir sind stolz darauf, alle Parteien mit an den Tisch bekommen zu haben. Die Konferenz, für die großzügig Mittel zur Verfügung gestellt wurden, geht gerde in die Planungsphase und wir werden nicht locker lassen, anschließend einen kompetenten Beirat mit echter Teilhabe und eigenen Mitteln auf den Weg zu bringen. Das steht in unserem Wahlprogramm für den Süden der Stadt und wir machen das!
Unser Commitment ist klar:
👉 Die Kita Elfenwiese – oder zumindest ihr inklusives Angebot in adäquater Qualität – muss im Bezirk Hamburg Harburg erhalten bleiben.
Gestern haben Eltern und Kinder gezeigt, wie Demokratie aussieht:
sichtbar, friedlich und beharrlich.
Jetzt ist die Politik am Zug.
